Lasik Ablauf 1

PTK

Phototherapeutische Keratektomie


Die PTK wird bei einer rezidivierenden Hornhauterosion zu therapeutischen Zwecken eingesetzt.


Diese rezidivierende Hornhauterosion tritt manchmal als wiederkehrende Ablösung des Hornhautepithels nach Verletzungen oder bei Veränderungen der Hornhaut auf.


Wie bei der PRK wird das Hornhautepithel gänzlich entfernt. Anstatt nun wie bei der PRK mit dem Excimerlaser die Kurzsichtigkeit o.ä. zu behandeln, werden hier nur wenige 1/1ooo mm Hornhautgewebe (Hornhautstroma) flächig in gleicher Schichtdicke entfernt.

Diese Maßnahme hat keinen refraktiven Effekt, also keine weitere Auswirkung auf die Sehstärke, sondern bewirkt eine neue, stabile Epithelisierung (also neues Wachstum von Epithelzellen). Dieser Vorgang dauert ca. 3 Tage. Bis zur vollständigen Epithelisierung sollten regelmäßige Augenarztkontrollen stattfinden.

Indikationen:
1. Rezidivierende Hornhauterosio
2. oberflächliche Hornhautnarben
3. Hornhautdystrophie
4. Hornhautdegeneration
5. oberflächliche Hornhautirregularitäten

Die Kostenerstattung der Behandlung dieser Erkrankungen kann durch die Krankenkassen erfolgen. Dies ist jedoch an die Einhaltung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung gebunden .
Vor der Durchführung einer PRK sollten Sie Kontakt mit Ihrer Krankenkasse, privaten Versicherung oder Berufsgenossenschaft aufnehmen. Außerdem benötigen Sie ein augenärztliches Attest über die Notwendigkeit dieser therapeutischen Maßnahme. Wenden Sie sich bitte an Ihren Augenarzt.