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A

Aberroskop
Aberroskop, siehe Aberrometer
Aberrometer
Optoelektronisches Messgerät, das die objektive Refraktion und alle anderen optischen Fehler des Auges im gesamten Verlauf des Lichteinfalls messen kann.
Aberrometriegesteuerte Ablation
Der Laserabtrag erfolgt anhand individueller Daten der Aberrationsmessung.

Ablation
operativer Gewebeabtrag (auch mittels Laserstrahlung).

Ablationszone
Bereich auf der Hornhaut, welcher vom Laser behandelt wird, setzt sich aus optischer Zone mit voller Korrektur und der Übergangszone zur unbehandelten Hornhaut zusammen.

Achse
Lage der Hornhautverkrümmung in einem Winkelschema von 0° bis 180°.

Addition
Wert in Dioptrien, der die notwendige Korrektion der Alterssichtigkeit gegenüber der Fernkorrektion angibt.
Aderhaut
Siehe Choroidea
AK
Astigmatische Keratektomie, Operationsverfahren bei dem mit kleinen bogenförmigen Einschnitten am Rande der Hornhaut eine Hornhautverkrümmung reduziert wird.
Akkommodation
Fähigkeit des Auges zur Naheinstellung durch Brechkraftänderung der Augenlinse.
Alterssichtigkeit
siehe Presbyopie.
Ametropie
Fehlsichtigkeit. Brechkraftfehler des Auges aufgrund eines Längen- oder Brechkraftfehlers. Ausgeprägt als Hyperopie, Myopie oder Astigmatismus.
Anisometropie
Unterschiedliches Sehen, unterschiedliche Fehlsichtigkeit von rechtem und linkem Auge.
Astigmatismus
Hornhautverkrümmung oder Stabsichtigkeit, die durch Unebenheiten auf der Hornhaut oder in der Augenlinse (Linsenastigmatismus) entsteht.

Der Reiz für dieses Sinnesorgan ist Licht mit einer Wellenlänge von 380-780 nm.
In den Photorezeptoren des Auges erzeugen die einfallenden Lichtwellen Änderungen der Erregung in den ableitenden Nervenbahnen. In den übergeordneten Zentren des Gehirns werden diese Informationen zu Empfindung von Licht und Farben verarbeitet.
Auge
Das Auge, (lat. Oculus) ist das Sehorgan des Menschen.
Der Reiz für dieses Sinnesorgan ist Licht mit einer Wellenlänge von 380-780 nm.
In den Photorezeptoren des Auges erzeugen die einfallenden Lichtwellen Änderungen der Erregung in den ableitenden Nervenbahnen. In den übergeordneten Zentren des Gehirns werden diese Informationen zu Empfindung von Licht und Farben verarbeitet.
Augenhöhle
siehe Orbita
Augenlaser
Laser, die in der Augenheilkunde zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden.
Einsatzbereiche verschiedener Lasertypen sind Korrektur von Fehlsichtigkeiten, Behandlung der Netzhaut sowie die Therapie von Nachstar und Grünem Star.
Augenlinse
Linse im Auge, die über Formänderung ihre Brechkraft für die Nah- und Ferneinstellung verändern kann.

B

Basal-Membran
Zellschicht der Hornhaut zwischen Bowman-Membran und Epithel.
Bioptics
Bioptic, Bioptik, Kombination von ICL und LASIK zur Korrektur hoher Fehlsichtigkeiten
oder zur Korrektur bestehender Fehlsichtigkeit nach Implantation von intraocularen Linsen.

Bowman-Membran
Zellschicht der Hornhaut zwischen Basal-Membran und Stroma.
Brechkraft
siehe Refraktion.
Brennpunkt
siehe Fokus.

C

Cataract (Katarakt)
Grauer Star, Trübung der Augenlinse.
Choroidea
mittlere Augenhaut zwischen Sclera und Retina.
Clear Lens Exchange (CLE)
Entfernung bzw. Austausch der Augenlinse zur Korrektur hoher Fehlsichtigkeiten.
Cornea (Kornea)
Hornhaut des Auges, durchsichtiger Abschnitt des Augapfels vor Pupille und Iris.
Customized Ablation
Nach individuell ermittelten Parametern wird ein spezielles Behandlungsschema erstellt. Dabei fließen Parameter der Aberrometrie, der Topographie oder einer automatischen Scheimpflugkamera mit in das Behandlungsschema ein.

D

Descemet-Membran
Zellschicht der Hornhaut zwischen Stroma und Endothel.
Dioptrie
Die Dioptrie (dpt) ist die Einheit der Brechkraft optischer Systeme. Das menschliche Auge hat einen Brechwert von zirka 43 Dioptrien. Abweichungen werden mit z.B. – X,X dpt Sph bei Kurzsichtigkeit oder mit + X,X dpt Sph bei Weitsichtigkeit angegeben. In der Augenheilkunde handelt sich dabei um den Wert, um den die Brechkraft des Auges korrigiert werden muss, um eine scharfe Abbildung auf der Netzhaut zu erreichen.

E

Endothel
Hintere Zellschicht der Hornhaut.
Emmetropie
Normalsichtigkeit, Rechtsichtigkeit.
Epithel
Vordere, regenerationsfähige Schicht der Hornhaut.
Erosio
Ablösung des Hornhautepithels.
Excimer-Laser
UV-Laser (Argonfluoridlaser, Gaslaser, Kaltlichtlaser) mit einer Wellenlänge von 193 nm, wird in der Hornhautchirurgie für Gewebeabtrag bei PRK, PTK, LASIK und LASEK eingesetzt.
Eyetracker
Nachführsystem, welches die Augenbewegungen während der Laseroperation erfasst und den Laserstrahl mittels des Scanners nachführt, damit der Laserstrahl genau an berechneten Punkten auftrifft.

F

Fehlsichtigkeit
siehe Ametropie.
Flap
Hornhautdeckel, der durch Einschneiden der Hornhaut mit dem Mikrokeratom entsteht.
Flying Spot Laser
Präziser, computergesteuerter Laser der neuesten Generation, der mit einem kleinen Spotdurchmesser genaue und glatte Oberflächen während der Behandlung herstellt.
Dabei werden nach berechneten Schemen Laserimpulse so gesetzt, dass durch möglichst geringe Überschneidungen thermische Effekte vermieden werden
Fokus
Vereinigungspunkt der Lichtstrahlen nach der Brechung durch eine Linse oder durch ein optisches System.

G

Geisterbilder
siehe Ghosts.
Ghosts
Bilder von einfachen Objekten erscheinen schemenhaft verdoppelt.
Glaukom
Zeitweise oder dauernd erhöhter Augeninnendruck, der meist zu anderen Augenerkrankungen führt.
Grauer Star
siehe Cataract.
Grüner Star
siehe Glaukom.

H

Halo
Ringförmige Erscheinungen um Lichtquellen herum, kommen durch optische Fehler im abbildenden System Auge zustande.
Haze
Vernebeltes Sehen durch Hornhauttrübungen.
Hinge
engl. Scharnier, bezeichnet den nicht durchtrennten Teil des geöffneten Hornhautdeckels (Flap) bei der Mikrokeratomie.
Hinterkammerlinse
Kunstlinse, die zwischen Iris und Augenlinse implantiert wird.
Hornhautdicke
Zentrale und periphere Dicke der menschlichen Hornhaut. Wichtige Größe in der refraktiven Chirurgie, da nicht unbegrenzt Gewebe abgetragen werden kann.
Hornhauttopographie
siehe Topographie.
Hyperopie
Weitsichtigkeit, der Wert wird in + Dioptrien angegeben. Bei der Brillenkorrektur mit Plusgläsern korrigiert. Entfernte Dinge können scharf gesehen werden, während in der Nähe Dinge ohne Korrekturmittel unscharf erscheinen.

I

intraoperativ
während der Operation.
ICL
Implantable Contact Lens, implantierbare Kontaktlinse, die als zusätzliche Linse zur Korrektur des Sehfehlers zwischen Iris und körpereigener Augenlinse in die Augenhinterkammer eingesetzt wird.
ICR
Intrastromaler Cornealer Ring, hauchdünne, bogenförmige Kunststoffsegmente, die peripher in das Hornhautstroma implantiert werden.
Indikation
Feststellung der Notwendigkeit oder Machbarkeit als Voraussetzung für medizinische Eingriffe, Behandlungen oder Operationen.
In-situ
lateinisch für „am selben Ort“.
Iris
Regenbogenhaut, durch Pigmente gefärbte Blende die den Lichteinfall in das Auge reguliert und deren Öffnung die Pupille bildet.

J

K

Keratektomie
chirurgische Entfernung von Hornhautgewebe.
Keratom
siehe Mikrokeratom.
Keratometer
Messverfahren zur Bestimmung der Krümmungsradien der Hornhaut.
Keratotomie
chirurgische Schnitte in die Hornhaut zur Veränderung der hornhautmechanischen Spannungsverhältnisse die zu einer Abflachung der Radien und somit zu einer Veränderung der Brechkraft führen.
Kontraindikation
Voraussetzungen oder Erkrankungen, die einen bestimmten medizinischen Eingriff verbieten.
Kontrastsehen
Möglichkeit des Sehapparates, Hell und Dunkel zu unterscheiden. Das Kontrastsehen ist mitentscheidend für eine gute Sehqualität und besonders beim nächtlichen Autofahren von entscheidender Bedeutung.
Kornea
siehe Cornea.
Kunstlinse
Implantierbare Linse aus Kunststoff, die zur Korrektur von Brechkraftfehlern ins Auge eingesetzt werden kann.
Kurzsichtigkeit
Umgangssprachlich für Myopie, Wert wird in - Dioptrien angegeben, Brillenkorrektur erfolgt mit Minusgläsern. Nahe Dinge können scharf gesehen werden, während in der Ferne Dinge ohne Korrektionsmittel unscharf erscheinen.

L

LASEK
Weiterentwicklung der PRK, bei der das Epithel mit Alkohol angelöst und zur Seite geschoben wird. Nun wird die Brechkraft der Hornhaut mit dem Excimer-Laser verändert und das Epithel wieder auf die Hornhaut gelegt.
LASER
Abgekürzt “Light Amplification by Simulated Emission of Radiation“ Laserlicht ist sehr intensives Licht einer Wellenlänge und erlaubt z.B. den Abtrag von Hornhautgewebe.
LASIK
Laser in situ Keratomileusis, Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten durch Abtrag von Gewebe in der Hornhaut mit Kaltlichtlasern.
Lederhaut
siehe Sclera.
Lentikel
siehe Flap.
Linsenchirurgie
Implantation einer zusätzlichen oder Austausch der körpereigenen Augenlinse gegen eine Kunstlinse.
Lokalanästhesie
Lokale Betäubung eines Operationsfeldes. Bei der Hornhautchirurgie, Ausschalten des lokalen Schmerzes am Auge durch Augentropfen.
LTK
Laser-Thermo-Keratoplastik, Technik zur Korrektur schwacher Hyperopien durch Schrumpfung von Hornhautgewebe.

M

Mikrokeratom
Automatisches Präzisionsinstrument, prozessorgesteuerter Mikrohobel, mit dem bei der LASIK das Hornhautscheibchen (Flap) mit einer Schichtdicke von 110 - bis 180 micron geschnitten werden kann.
Munnerlyn Formel
Formel zur Berechnung des Hornhautabtrags d [in µ] durch den Laser in Abhängigkeit von dem Durchmesser der optischen Zone z [in mm], der zu korrigierenden Fehlsichtigkeit p [in dpt] und einer laserspezifischen Konstante.
Monovision
Verfahren zur Behebung der Alterssichtigkeit mittels LASIK durch geplante Korrektur eines Auges für die Nähe, während das Führungsauge für die Ferne eingestellt wird.
Erfordert vor der Operation eine sorgfältige Simulation mit Kontaktlinsen.
Myopie
Kurzsichtigkeit, wird in der Brillenkorrektion mit Minusgläsern korrigiert. Nahe Dinge können scharf gesehen werden, während in der Ferne Dinge ohne Korrektionsmittel unscharf erscheinen.

N

Nachkorrektur
Wenn nach der Hornhautchirurgie eine Über- oder Unterkorrektion vorliegt, so kann diese nachkorrigiert werden.
Netzhaut
siehe Retina.
Normalsichtigkeit
siehe Emmetropie.

O

Objektive Refraktion
Brechkraftbestimmung mittels automatischer Messung durch elektro-optische Systeme.
Oculus
das Auge.
Ophthalmologe
Der Augenarzt.
Optisches System des Auges
Besteht aus Hornhaut, Augenlinse und Glaskörper und lenkt ankommende Lichtstrahlen so ab, das beim normalsichtigen Auge der Brennpunkt des Systems auf der Netzhaut liegt.
Optische Zone
Die Zone der Hornhaut in Millimeter Durchmesser die mit dem Laser voll korrigiert wird.
siehe Ablationszone.
Orbita
knöcherne Augenhöhle, 4-5 cm tiefe, Grube am Schädel in der das Auge und seine Hilfsorgane liegen.

P

Pachymeter
Messgerät zur Bestimmung der Hornhautdicke mittels Ultraschall oder durch ein optisches System. Die Messung der Hornhautdicke vor der Operation stellt sicher, dass die Restdicke der Hornhaut nach einem refraktiven Eingriff ausreichend ist.
Pachymetrie
Vermessung der Hornhautdicke.
Phoropter
Der Phoropter ist eine augenoptische Apparatur, mit der die so genannte subjektive Refraktion eines Probanden bestimmt werden kann. Diese wiederum dient zur optimalen Anpassung von Brillen oder Kontaktlinsen.
Mittels verschiedenster Einstellungen kann der Augenarzt oder Optiker Brechungsfehler des Auges ermitteln und ausgleichen und den Proband entsprechend dazu befragen. So wird ermittelt, bei welchen Korrekturwerten der Proband die maximale Sehleistung erreicht.
Postoperativ
Nach der Operation.
Präoperativ
Vor der Operation.
Presbyopie
Alterssichtigkeit, die durch einen Elastizitätsverlust der menschlichen Augenlinse entsteht.
PRK
Photoablative Refraktive Keratektomie, Laserbehandlung auf der Hornhautoberfäche nachdem das Epithel entfernt worden ist.
PTK
Phototherapeutische Keratomie
Laserablation der obersten Hornhautschicht in gleich bleibender Schichtdicke ohne wesentliche Änderung der Brechkraft zur Behandlung bei rezidivierender Erosio.
Pupille
Kreisrundes, dunkel erscheinende Öffnung in der Iris, wird von den Irismuskeln je nach Bedarf in der Weite verändert. Bei Helligkeit stellt sich die Pupille eng, bei Dunkelheit weit.
Pupillenweite
wichtige Größe bei der refraktiven Chirurgie mit Excimer-Lasern. Die optische Zone sollte der maximalen Pupillenweite bei Nacht entsprechen um Blendungsphänomene am Randbereich der Ablationszone zu verhindern.
Pupillometer
Messgerät zur Vermessung des Pupillendurchmessers bei definierten Beleuchtungszuständen.

Q

R

Refraktion
Refraktion bezeichnet in der Augenheilkunde den Brechwert der optischen Korrektur, mit dem das Auge ohne Akkommodation ein scharfes Bild eines in unendlicher Entfernung befindlichen Objekts erzeugt.
Die objektive Refraktion ist von einem Messgerät bestimmbar und gibt Aufschluss über die Brechungseigenschaften des Auges als optisches System.
Die subjektive Refraktion erfordert die Auskunft des Untersuchten über die wahrgenommene Bildschärfe und berücksichtigt den Einfluss weiterer Größen auf die Wahrnehmung.
Refraktive Chirurgie
Operative Verfahren zur Korrektur der Brechkraft des Auges z.B. LASIK, LASEK, PRK, RK, ICL, ICR und AK.
Refraktive Fehler
Veränderungen der normalen Sehkraft wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus.
Regenbogenhaut
siehe Iris.
Retina
Netzhaut, Lichtempfindliche innere Schicht im Auge, in der einfallendes Licht durch Sinneszellen in elektrische Signale umgewandelt wird die an das Gehirn weitergeleitet werden.
RK
Radiäre Keratomie, durch radiäre Schnitte mit einem Diamantmesser in die äußere Hornhaut wird die Hornhautmitte in ihrer Spannung entlastet und flacht sich ab. Diese Methode wird heute sehr selten angewandt.

S

Sammellinse
Diese konvexe Linse sammelt einfallende Lichtstrahlen und kommt bei der Hyperopiekorrektur zum Einsatz.
Scanner
in mehreren Achsen bewegliches Spiegelsystem das elektronisch gesteuert den Laserstrahl auf den vorberechneten Punkt lenkt.
Schirmer-Test
Die Tränenproduktion kann mit dem Schirmer-Test gemessen werden.
Sclera, Sklera
Lederhaut (weiße Augenhaut) des Auges.Sie umschließt den Augapfel fast vollständig und schützt das Auge. Zusammen mit der Cornea (Hornhaut) gehört sie zur äußeren Augenhaut, Die Sclera reicht von der Eintrittsstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut des Auges.
Sehschärfe
Visus, Maß für die Sehschärfe. 100% entsprechen dem Durchschnitt der Sehleistung der normalsichtigen Bevölkerung.
Sicca Syndrom
Tränensekretionsstörung, "Trockenes Auge", die zu leichten Reizungen, Rötungen, Kontaktlinsenunverträglichkeit und Sandkorngefühl am Auge führen kann.
Spaltlampenmikroskop
Der auf die Hornhaut projizierte Lichtspalt legt einen optischen Schnitt durch die Hornhaut, welcher mit verschiedenen Vergrößerungsstufen (6-40x meist 16x) betrachtet wird.
Sphäre
Gibt den Wert der Fehlsichtigkeit ohne Hornhautverkrümmung an. Negative Werte bei Myopie, positive Werte bei Hyperopie.
Stroma
dickste Schicht der Hornhaut zwischen Bowman-Membran und Descemet-Membran.
Subjektive Refraktion
Brechkraftbestimmung mittels Patientenbefragung über die wahrgenommene Sehleistung am Phoropter oder mittels einer Probebrille.

Supression
Ausblenden eines Auges bei Aniseikonie durch das Gehirn.

t

Tonometer
Mit einem Tonometer wird der Augeninnendruck gemessen. Diese werden als Contact- und Non-Contact-Tonometer verwendet, wobei das Goldmantonometer (Contacttonometer) wohl das genaueste ist.
Abhängig von der Hornhautdicke sind Korrekturfaktoren zu berücksichtigen.
Tonometrie
Augeninnendruckmessung.
Topographie
Diagnostisches Verfahren, bei dem die Form der Hornhautoberfläche gemessen und graphisch in Form von Höhendaten dargestellt wird.
Topographiegesteuerte Ablation
Laserabtrag der Hornhaut erfolgt anhand der individuellen Daten der Hornhauttopographie.

Tränen
Tränenflüssigkeit wird in der Tränendrüse erzeugt und rinnt über den Augenwinkel und den Tränenkanal in die Nasenhöhle ab. Der gesamte Tränenfilm besteht aus dem präcornealen und dem präokulären Tränenfilm. Der präokuläre Tränenfilm bedeckt die innerhalb der Lidspalte gelegene Hornhaut und Bindehaut. Der präcorneale Tränenfilm überzieht hingegen nur die freiliegende Cornea. Auf der Augenoberfläche bildet die präcorneale Tränenflüssigkeit einen dreischichtigen Tränenfilm aus Lipiden, Wasser und Mucinen.
Tränenflüssigkeit
siehe Tränen.
Trockenes Auge
die Tränenfilmproduktion reicht nicht aus um das Auge ausreichend zu befeuchten., siehe Sicca-Syndrom.

U

Überkorrektur (bei refraktiver Chirurgie)
1. Die Korrektur ist höher als geplant.
2. Das angestrebte Ziel liegt oberhalb der Normalwerte.
Übersichtigkeit
siehe Hyperopie.
Unterkorrekur (bei refraktiver Chirurgie)
1. Die Korrektur ist geringer als geplant.
2. Das angestrebte Ziel liegt unterhalb der Normalwerte.

V

Visus
Bezeichnung für Sehschärfe, Maß der Sehleistung
Die Sehschärfe ist der wichtigste messbare Parameter des Sehsinns.
Der normale Visus ist altersabhängig und liegt bei einem 20-jährigen Menschen bei 1,0 (= 100 %) bis 1,6 (= 160 %), bei einem 80-jährigen bei 0,6 (= 60 %) bis 1,0 (= 100 %).
Der Visus ist in der Augenheilkunde der Zielparameter, dessen Verbesserung oder Erhalt mit den meisten augenärztlichen Maßnahmen angestrebt wird.
Vorderkammerlinse
Kunstlinse, die zwischen Hornhautrückfläche und Irisvorderfläche implantiert wird.

W

Weitsichtigkeit
siehe Hyperopie.
Wellenfront
siehe Aberrometer.
Wavefront
siehe Aberrometer.

X

Y

Z

Zerstreuungslinse
Diese konkave Linse zerstreut einfallende Lichtstrahlen und kommt bei der Myopiekorrektur zum Einsatz.
Zylinder
gleicht als optische Linse einen Astigmatismus aus, der Wert wird in Dioptrien in Verbindung mit einer Lagebezeichnung in einem Winkelschema von 0 - 180° angegeben.